
Man erntet die Pflanze kurz vor dem Blühen an einem Tag mit möglichst starker Sonnenstrahlung. Dann ist der Gehalt an Menthol am größten.
Eine Pfefferminztinktur, die bei Migräne hilft, ist einfach herzustellen:
Fünf Gramm zerriebene Pfefferminzblätter werden mit hundert Gramm siebzigprozentigern Alkohol angesetzt Nach vier bis sechs Wochen an einem warmen Platz können Sie abseihen. Bei Kopfschmerzen reiben Sie sich damit leicht die Schläfen ein.
Ganz einfach ist auch die Herstellung eines klärenden Gesichtswassers für fettige, unreine und großporige Haut:
Sie kochen zwei gehäufte Eßlöffel Pfefferminze zwei Minuten lang in einem halben Liter Wasser, seihen ab und vermischen die Brühe mit einem halben Liter Obstessig. Dann warten Sie zwei Tage und geben noch zwei Eßlöffel Rosenwasser dazu. Nehmen Sie vorher noch ein Gesichtsdampfbad - eine Handvoll Pfefferminze übergießen Sie mit kochendem Wasser -, so haben Sie eine komplette hautklärende Kur.
Baden in Pfefferminze erfrischt und reinigt die Haut:
Geben Sie in einen Strumpf drei Hände voll der Blätter und legen ihn in heißes Wasser! Das schütten Sie nach einer halben Stunde ins Bad. Als Krönung quetschen Sie vier Zitronen aus und geben den Saft ebenfalls ins Wasser. Dieses Bad wirkt kühlend; es taugt also nichts, wenn man durchgefroren ist.
Hinterher können Sie ihre Haut weiter verwöhnen -wenn Sie sich vorher ein Pflegeöl zusammengemischt haben: Eine Handvoll Pfefferminze wird mit einem Liter Olivenöl übergossen. Gut verschlossen darf das an einem warmen Ort eine Woche lang durchziehen.